Der Hanfanbau

Unsere Pflanzen wachsen auf 500 Meter sonniger Höhe an der frischen Schweizer Bergluft. Uns ist es wichtig, dass sie die nötige Pflege bekommen, damit sie ihre wertvollen Bestandteile ausbilden können. Bereits beim Anbau ist es unser Anspruch, die Hanfpflanzen so natürlich wie möglich wachsen zu lassen.

Der Boden

Dort wo unsere Pflanzen wachsen, erhob sich vor hunderten von Jahren ein riesiger Gletscher, der einen reichhaltigen Boden mit wichtigen Mineralien und Spurenelementen hinterlassen hat. Pflanzen, die in diesen fruchtbaren Böden gedeihen, sind für unsere Gesundheit besonders wertvoll. Damit sich der Boden regenerieren kann, verzichten wir auf eine monokulturelle Bewirtschaftung unserer Felder. Denn der Anbau der stets gleichen Pflanze sorgt für einen ausgelaugten Boden. Um dem Nährstoffmangel vorzubeugen, bauen unsere Landwirte im Winter anderes Gemüse, wie Radieschen oder Paprika, auf den Feldern an. So wird die natürliche Fruchtbarkeit des Bodens gestärkt.

Das Saatgut

Die Qualität des Endproduktes beginnt beim Saatgut, welches wir sorgfältig auswählen. Dabei nutzen wir eine Hanfsorte aus dem EU-Sortenkatalog. Die Stecklinge werden im Frühjahr ins Feld gepflanzt. Da Hanf frostempfindlich ist, sollte der Pflanzzeitpunkt nicht früher als April oder Mai sein.
Unsere Hanfpflanzen wachsen unter freiem Himmel auf einer 18 Hektar großen Plantage. Zusätzlich nutzen wir zur Aufzucht der Pflanzen ein Gewächshaus. Bei dieser natürlichen Anbaumethode sind die Pflanzen von einem schützenden Dach umgeben und können geschützt alle wertvollen Nährstoffe aus der Erde ziehen. Unter ständig überwachten, konstanten Bedingungen werden die Hanfpflanzen gezüchtet und schließlich geerntet.

Die Ernte

Die Ernte der Hanfpflanzen ist der Höhepunkt der monatelangen Bemühungen unserer Bauern. Diese erfolgt einmal jährlich im Herbst. Schonend werden per Hand nur die besten Teile der Hanfpflanzen ausgewählt und geerntet. Im Gewächshaus können die Wachstumsbedingungen von der Temperatur über die Luftfeuchtigkeit bis hin zur Tageslänge gesteuert werden. Somit kann bis zu dreimal im Jahr geerntet werden.

Bio-Suisse-Anbau

Bei SWOPA bauen wir unseren Hanf nach den Bio-Suisse-Richtlinien nachhaltig an. Bio Suisse ist die führende Organisation in der Schweiz, welche Bio-Zertifikate vergibt. Bio Suisse steht für einen ganzheitlichen Ansatz und bringt die Interessen von Mensch, Tier und Natur ins Gleichgewicht. Neben dem Schutz natürlicher Ressourcen steht der Erhalt der Biodiversität für uns im Mittelpunkt. Darüber hinaus verzichten wir bewusst auf Monokulturen und geben dem Boden die nötige Zeit, sich zu regenerieren.

Keine Hydrokultur

Die Pflanzen müssen ihre Wurzeln in gewachsenem Boden schlagen können. Der Anbau in Töpfen oder als Hydrokultur ist nicht möglich.

Natürliche Düngemittel

Zur Düngung verwenden wir keine chemischen Düngemittel. Es dürfen nur Stoffe verwendet werden, welche in der Natur vorkommen – man spricht von organischen Düngern.

Kein künstliches Substrat

Bei der Anzucht von Stecklingen darf kein künstliches Substrat zur Bewurzelung verwendetwerden. Die Stecklinge verbringen ihre ersten Tage in einem gepressten Erdballen auf einem Tisch. 

Schädlingsbekämpfung

Zur Bekämpfung von Schädlingen und Krankheiten wird gänzlich auf chemische / synthetische Mittel verzichtet. Stattdessen werden die natürlichen Abwehrkräfte der Hanfpflanzen gefördert.

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